Beckenboden-Physiotherapie
für Männer
Welche Indikationen gibt es für eine Beckenbodenbehandlung?
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Harninkontinenz, Drang oder Entleerungsstörungen (Brennen, Restharn, Tröpfeln, Schmerzen)
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Vor- und Nachsorge von Prostata-Operationen
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Wind- oder Stuhlinkontinenz
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Schmerzen im Becken und Beckenboden
Beckenbodentraining ist immer individuell und beginnt daher mit einer ausführlichen Anamnese und einem physiotherapeutischen Befund.
Inhalt der Therapie
Gemeinsam arbeiten wir am Therapieerfolg. Toiletten- und Alltagstipps, Entspannungstechniken, Atem- und Haltungsschulung sowie Beckenbodentraining werden in der Therapie besprochen und durchgeführt. Auch die Kräftigung des Harnröhren-schließmuskels wird geübt. Danach ist Eigeninitiative gefragt, die Übungen über einen längeren Zeitraum regelmäßig durchzuführen. Der Patient kann so selbst deutlich zum Therapieerfolg beitragen.
Konzept bei Prostataerkrankungen
Vor der Operation: Um nach einer Operation möglichst schnell eine gute Kontinenz zu erreichen, etabliert sich in den letzten Jahren zunehmend die „präoperative Beckenbodenedukation“. Hierbei wird bereits vor einer Prostata OP im nicht operierten, schmerzfreien Zustand die Beckenbodenaktivierung im Bereich des Harnröhrenschließmuskels bewusstgemacht und eingeübt. Vor der Operation werde dazu 1-2 Physiotherapie-Einheiten benötigt.
Nach der Operation: Nach der Operation biete ich ein Beckenbodentraining, das an die Wundheilung angepasst ist. Wir beginnen mit Wahrnehmungsübungen in Verbindung mit dem Atems und sanfter Aktivierung des Beckenbodens, Beckenmobilisation und Entspannung. Später beginnt das kräftigende Muskeltraining.
Aber auch ohne ein präoperatives Training ist Beckenboden-Physiotherapie gut möglich und empfehlenswert.
